Am 1.Juni 2006 erscheint die erste Ausgabe von „La Gazette de Berlin“, einer Zeitung, die sich als eine Mischung aus Wirtschaftsblatt, Lifestylemagazin und Kiezzeitung präsentiert. Erfahrene Journalisten aus vier verschiedenen Ländern haben in Berlin für die unterschiedlichen frankophonen Leserkreise einen bunten Themenmix zubereitet. In dem 16seitigen Blatt finden sich Berichte über wirtschaftliche, kulturelle, historische und sportliche Ereignisse sowie ein Dossier zu einem aktuellen Thema. Die ersten drei Ausgaben enthalten einen vierseitigen Sonderteil zur Fußballweltmeisterschaft.
In Berlin leben mehr als 30.000 französischsprachige Menschen aus 20 Ländern. Auch in zahlreichen anderen deutschen Großstädten gibt es frankophone Communities und “La Gazette de Berlin” wird ebenfalls aus und für diese Städte berichten. Zum festen Mitarbeiterstab gehören bereits zwei Münchner Korrespondenten (Redakteur und Sportredakteur), eine Korrespondentin in Hamburg und ein Korrespondent in Frankfurt-am-Main (Wirtschaftsredakteur), die die wichtigsten regionalen Ereignisse beleuchten. In Zukunft wird mindestens ein weiterer Korrespondent aus dem Rheinland für „La Gazette de Berlin“ berichten.
Privatpersonen, Vereine und Unternehmen können auf der vorletzten Seite Annoncen aufgeben: Über die Stellenanzeigen können Unternehmer Personal mit besonderen sprachlichen Kompetenzen suchen und Privatpersonen über die Kleinanzeigen praktische Informationen und Kontakte austauschen. Die Rubrik „Stadtleben“ hat die Neuigkeiten aus den frankophonen Communities im Blickpunkt (wie z.B. das Vereinsleben und die konsularischen Vertretungen).
In der Mitte des Blattes findet sich ein separater Kulturkalender: Auf vier Seiten gibt’s hier Tipps aus dem frankophonen Kulturleben in Berlin. Theater, Kinos, Galerien, Clubs und wissenschaftliche Einrichtungen können ihre aktuellen Kulturtermine an die Redaktion geben.
Zu all dem gibt es noch „Die Gazette“, eine deutschsprachige Seite mit Beiträgen zu deutsch-französischen Themen.
„La Gazette de Berlin“ erscheint vierzehntägig und ist jeweils ab Donnerstag gültig. Die ersten drei Ausgaben erscheinen in einer Auflage von 40.000, danach wird die Auflagenzahl auf 20.000 angeglichen. In Berlin liegt das kostenlose Stadtmagazin an 200 Stellen aus, in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln und München an ausgewählten Orten. In Kulturinstituten und Buchhandlungen Frankreichs können interessierte Leser „La Gazette de Berlin“ finden und weltweit ist die Zeitung im Abonnement zu beziehen.
Übrigens: „La Gazette de Berlin“ feiert schon ihre zweite Erstausgabe: Bereits 1743 erschien eine Zeitung mit gleichem Namen auf Anregung von Friedrich dem Großen, Freund von Voltaire und der französischen Aufklärung.