# #
Garagiste français à Berlin

   22.05.2013 
N°. 38Accueil / EmpfangAgendaDie Gazette Politique 2013Economie 2013Société 2013Culture 2013Lieux 2013Musique 2013Evènements 2013Médias-Com 2013Sport 2013Economie 2011Société 2011Photo de la semaineVos commentairesBlogsNos conseils BlogsSur nos blogs...Créez votre blog!L'équipeLa Gazette a 6 ans ! Qui sommes nous?Wer sind wir ?Who are we ?KTO мы ?Fixeur à Berlin ServicesL'Allemagne en françaisLaisser une annonceInfolettre & RSSPetites AnnoncesPublicité / WerbungAnnonceursLiens / LinksContactImpressumArchivesNos archivesChronique historique











1. Welchen persönlichen Bezug haben Sie zu Deutschland ?

 

Auf dem Gymnasium habe ich Deutsch gelernt und ich hatte sogar einen Austauschschüler, der in Stuttgart wohnte. Meine Beziehung zu Deutschland war die, einer neugierigen Jugendlichen. Als ich begonnen habe mich für Politik zu interessieren, habe ich mich sehr für die Geschichte Deutschlands interessiert, die ja eine Wiege für die kommunistische Bewegung war.

Ich habe einige größtenteils vergessene Aspekte der deutschen Geschichte berücksichtigt, wie zum Beispiel die Jahrzehnte Ende 19. Jahrhundert, in denen Berlin immerhin „die rote Stadt Europas“ war mit stets neuen Generationen von mächtigen, kämpferischen, sozial-demokratischen Aktivisten, sodass die Arbeiter stolz waren zu der einzigen produktiven und nützlichen Klasse der Gesellschaft zu gehören. Deutschland ist vieles für mich: Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht, Clara Zetkin und noch tausende andere, eine starke, pflichtbewusste, gut organisierte Arbeiterbewegung, die Revolutionen von 1918-1919 und 1923, die, wenn sie den Sieg davongetragen hätten, eine Welt ohne Krieg hätten zeigen können, ein Welt ohne Unterdrückung, ohne kapitalistische Barbarei.

 

 

2. Welche Vorstellung haben sie von der zukünftigen deutsch-französischen Beziehung ?

 

Die aktuelle deutsch-französische Beziehung als Staatsangelegenheit, momentan wird in Frankreich viel über das Paar „Merkel-Sarkozy“ gesprochen, ist eine Beziehung gegen die Völker, mit dem einzigen Ziel die deutsche, französische Volksklasse und die, anderer Länder anzugreifen. Ein besonders dramatisches Beispiel hat man im Moment in Griechenland. Angesichts der von der Krise geschwächten Länder, haben sich Frankreich und Deutschland wie eroberte Länder benommen.

 

Wenn es allerdings um die Beziehung zwischen den Arbeitern der beiden Länder geht, vor allem dann, wenn es darum geht, sich zusammen zu verteidigen und auch mal zurück zu schlagen, dann sage ich ja. Die Arbeiter von Continental Frankreich und Deutschland haben sich vereint, um gegen die Entlassungen und die Schließung der Firma Clairoix zu protestieren. Deutsche Arbeiter sagen manchmal, dass sie „französisch lernen sollten“ und wenn sie das sagen, dann meinen sie, lernen gemeinschaftlich zu kämpfen, zu streiken und das ist genau meine Vision: ausgebeutete Menschen aus allen Herren Länder, die zusammen gegen die Attacken der Arbeitgeber und der Regierungen kämpfen.

 

Das Wahlprogramm, das ich momentan in Frankreich verteidige, ist eben so für Deutschland gültig, weil das Volk unter der gleichen Plage leidet: man muss die kollektive Entlassung verbieten, eine Verteilung der Arbeit unter allen, ohne Lohn zu verlieren, sowie die mobile Leiter der Löhne einführen (vor allem, da in dieser Periode die Preise steigen und die Löhne niedriger werden), die Wirtschaft muss von den Arbeitern kontrolliert werden.

 

 

3. Welche Vorschläge haben Sie für die im Ausland lebenden Franzosen?

 

Ich bin für die Personenfreizügigkeit und die Freiheit sich überall auf der Welt niederlassen zu können, wo man will (heutzutage ist dies für Kapital und Güter selbstverständlich, für Menschen sehr viel weniger). Die Franzosen haben die Möglichkeit und das Recht in den meisten Ländern der Welt zu leben und die erste Sache, die es gilt einzuführen, ist die Reziprozität, damit alle Ausländer, die es wollen, sich überall niederlassen können und auch überall, in Frankreich und Deutschland zum Beispiel, wenn sie es wünschen, besser Lebens- und Arbeitsbedingungen zu suchen.

 

 

Nathalie Arthaud

 


Zurück zum Hauptmenü


Antworten der anderen Kandidaten :

 

- Nathalie Arthaud (Lutte Ouvrière)

- François Bayrou (Mouvement Démocrate)

- Jacques Cheminade (Solidarité & Progrès)

- Nicolas Dupont-Aignan (Debout La République)

- François Hollande (Parti Socialiste)

- Eva Joly (Europe Ecologie-Les Verts)

- Marine Le Pen (Front National)

- Jean-Luc Mélenchon (Front de Gauche)

- Philippe Poutou (Nouveau Parti Anticapitaliste)

- Nicolas Sarkozy (Union pour un Mouvement Populaire)

 








La Gazette sur les réseaux sociaux : "déjà plus de 7500 "j'aime" qui suivent l'actu de La Gazette sur Facebook et plus de 2200 sur Twitter" "déjà plus de 7500 "j'aime" qui suivent l'actu de La Gazette sur Facebook et plus de 2200 sur Twitter"

Google
Web La Gazette
Blogs Facebook

Garagiste français à Berlin


Prix d'honneur Louise Weiss du journalisme européen.




Jean-Patrick REVEL, avocat bilingue franco-allemand.
Rechtsanwalt – Fachanwalt f. Familienrecht
Beer, Gastl & Partner
Schloßstraße 17
13467 Berlin
Tel. +49 (0)30 810 335 620
www.ra-revel.de

Faites votre pub ici!

Auberges de Jeunesse à Berlin



KOCH KARIMI
Cabinet d’avocats franco-allemand
(Berlin – Paris)
Rechtsanwälte, in Deutschland und Frankreich zugelassen

MEDIATIS
Faire un crédit pour financer ses études à l'étranger

JOBISJOB
Toutes les offres d’emploi à Berlin et partout en Europe





LEO - Dictionnaire