Als ich nach Berlin kam, zugezogen wie viele andere lange vor und mit Sicherheit auch nach mir, lernte ich bald ein Berliner Phänomen kennen: die Stadt ist Gesprächsthema Nummer eins, wo ich auch hinkam ging es um Berlin und um das Lebensgefühl, das jeder hier zu spüren glaubte und das so anders zu sein schien als in anderen deutschen und europäischen Städten. Irgendetwas, und ich glaube, dass es...
Grobe Unwahrheiten des französischen Gazetiers zu Cölln
Journalistische Verwirrungen im Siebenjährigen Krieg
In einer Petition vom 14. Oktober des Jahres 1756 wendete sich die Regierung des preußischen Herzogtums Cleve am Niederrhein an ihren allergnädigsten König und Herrn.
Zwei Wochen zuvor, am 1. Oktober, war es im böhmischen Lobositz zu einer Schlacht zwi...
Blumig möge es bleiben... eben Fleury
Noch mag man sich an den Fahrradladen erinnern, dort unten am Ende des Weinbergsweges. Sicher, es gab dort schöne und gute Räder. Aber bald wird man vergessen und sich nicht vorstellen können, dass je etwas anderes an den Wänden hing als nostalgische, gerahmte Familienfotos in schwarz-weiß, dass die Wände je ohne blau-weiße Blumentapete ausk...
„Vokuhila“ ist bestimmt mein deutsches Lieblingswort. Es bedeutet eigentlich „vorne kurz, hinter lang“. Ich mag diesen Ausdruck, weil es um die typische deutsche Frisur der 80er geht, die als deutsches Klischee um die ganze Welt gereist ist. Aber auch weil die deutsche Sprache immer neue Abkürzungen findet, die für Ausländer überhaupt keinen Sinn machen (ein aktuelles Beispiel ist die „WM“...