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 Der Schauspieler Gérard Depardieu (Foto : Tom Lee KelSo) könnte Dominique Strauss-Kahn (Foto : Bixintx) verkörpern.
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Sex, Gewalt und Politik: Abel Ferrara plant Verfilmung der Affären des Dominique Strauss-Kahn.
Erst der Skandal, dann der Film ? Der deutsche Filmregisseur Dieter Wedel bezeichnete in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung die Affäre um den Bundespräsidenten Christian Wulff als “tollen Filmstoff” den er sich mit Moritz Bleibtreu in der Hauptrolle gut vorstellen könne. Der amerikanische Regisseur Abel Ferrara wird da konkreter. Er plant einen Film über Dominique Strauss-Kahn, wie er in einem Interview mit der französischen Tageszeitung “Le Monde” vom 5. Februar bekanntgab. Depardieu wird DSK spielen, Isabelle Adjani seine Frau Anne Sinclair.

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 Oben : Anne Sinclair, journalistin und Frau von Dominique Strauss-Kahn
Unten : Die Schauspielerin Isabelle Adjani (Aufzeichnung von LouisArt Louise Lavallée)
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“Es wird ein Film über Politik und Sex, über die Beziehung des Ehepaars zueinander,es wird auch ein Film über die beiden.” Gemeint sind hier auch die Stars Depardieu und Adjani, die illustre Lebensgeschichten
vorzuweisen haben.
Dépardieu wurde von der Wochenzeitung “Journal du Dimanche” zu den Filmplänen befragt als diese noch ein Gerücht waren. Er äußerte sich kryptisch: “Ein Gerücht, sie wissen was das ist? Aber ganz allgemein gesagt, ich spiele Figuren ziemlich gut, die ich nicht mag oder die mir überhaupt nicht ähnlich sind.” Ferrara zweifelt ebenfalls nicht an Depardieus Talent: “Ich finde ihn großartig. Er denkt, er fühlt die Dinge, er hat eine absolute Präsenz. Er ist alles, was ein Regisseur von einem Schauspieler erwarten kann.”
Ferrara wird in Paris, Washington und New York drehen “An den Orten der Macht, es wird ein Film über die Reichen und Mächtigen.”
In genau derselben Suite 2806 des Sofitel Hotels in New york in der sich am 14. Mai 2011 die ungeklärten Ereignisse zwischen Strauss- Kahn und dem Zimmermädchen Nafissatou Diallo zutrugen, hatte Ferrara schon Szenen aus seinem Film “New Rose Hotel” gedreht, erklärte er im Le Monde Interview. Er nennt die Suite: “Eines von diesen Zimmern wo sich schmutzige Dinge ereignen.”

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 Der Regisseur Abel Ferrara (Foto : Rubenstein)
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Gerüchte über die Verfilmung gibt es schon seit Dezember 2011, als der französische Produzent Vincent Maraval die Absicht die Strauss- Kahn-Ereignisse zu verfilmen, bekanntgab. Heutzutage gibt sich Maraval sehr zurückhaltend wenn man ihn auf das Projekt anspricht...bisher sei noch nichts sicher, aber voraussichtlich soll im Juni gedreht werden.
Ruth Herzberg
5.02.2012