imprimer   17.05.2012 
N°. 36Accueil / EmpfangAgendaDie Gazette1. Quartal 2012Die Gazette 2011Die Gazette 2010Die Gazette 2009Die Gazette 2008Politique 20121e Trimestre 2012Politique 2011Société 2012Société 2011EconomieMédias-comScènesExpositionsLivresCultureCinémaMusiqueSportLieuxEntrevuesPhoto de la semaineVos commentairesBlogsNos conseils BlogsSur nos blogs...Créez votre blog!ArchivesNos archivesChronique historiqueL'équipeQui sommes nous?Wer sind wir ?Who are we ?KTO мы ?Fixeur à Berlin ServicesLaisser une annonceInfolettre & RSSPetites AnnoncesPublicité / WerbungAnnonceursLiens / LinksContactImpressum








Nach den Beben im Boden und in der Politik, pendelt sich die politische Lage in Haiti mühsam ein. Heute hat Port-au-Prince nur die Ruinen des Präsidentenpalasts, um den neugewählten Präsidenten zu empfangen. Am 5.04.2011 wurde der Musiker Michel Martelly Sieger des Präsidialwahlkampfes. Er erhielt 76,6 Prozent der Stimmen. Seine Gegnerin, die Kandidatin Mirlande Manigat, ehemalige First Lady bekam 31,75 Prozent.




Der Sieger des zweiten Wahlgangs ist in Haiti als Musiker und Komponist bekannt geworden. Der populäre Karnevalssänger, « Sweet Micky » genannt, ist sehr beliebt, und sein Wahlerfolg wurde in der Hauptstadt von einer laut jubelnden Menge gefeiert. Man könnte darüber lächeln, wenn man sich an die Wahl von Arnold Schwarzenegger als Gouverneur von Kalifornien oder die Bewerbung des Sängers Wyclef Jean für den haitianischen Präsidentschaftswahlkampf 2010 erinnert. Man kann sich fragen, ob diese konsequente Bevorzugung volksnaher Figuren, ein generelles und steigendes Misstrauen der Wähler gegen Bürokraten-Politiker zeigt.

 

Immerhin ist Der Sieger für seinen sozialpolitischen Aktivismus während des Wahlkampfs

bekannt geworden. Sein humanitäres Engagement hat ihn beim Volk legitimiert. Martelly leitet die Partei „Repons Peyizan“ (réponse des paysans – Antwort den Bauern), welche die soziale Gerechtigkeit predigt. Er verspricht Ausbildung, freie Arztbehandlungen/Pflege, das Ende der Korruption und die Verringerung der Abhängigkeit des Landes von ausländischen Hilfsorganisationen. Trotzdem kann Haiti ohne Hilfe von Ausland derzeit nicht weiterleben. Martelly bietet auch an, die haitianischen Streitkräfte (Forces Armées d’Haïti) wieder einzusetzen, die vom vorherigen Präsidenten Aristide in 1995 aufgelöst wurden.

 



Jedoch wurden ihm seine Beziehungen zu Mitgliedern der früheren Regierung vorgeworfen.

Nicht nur bei den Intellektueller, sondern auch innerhalb der Partei erscheint ein besondere Skeptizismus über seine Fähigkeiten, die gute Entscheidungen zu treffen. Außerdem wird die Wahl eben vom Betrugsverdacht belastet. Das endgültige Ergebnis wird am 16. April bekannt werden. Bis dahin, haben die zwei Kandidaten die Möglichkeit, Klage vor der Wahlbehörde einzureichen.

 

Wenn am 16. April die aktuellen Ergebnisse bestätigt werden, bekleidet Martelly ab dem 14. Mai für fünf Jahre das höchste Amt des Landes und tritt Renée Prévals Nachfolge an. Die kürzlichen Ereignisse, die auf der politischen Szene Spuren gelassen haben, müssen aufgearbeitet werden: Der chaotische Wahlgang im November war von Wahlfälschungen geprägt. Jude Célestins Wahlsieg wurde für nichtig erklärt. Die Rückkehr der vertriebenen ehemaligen Führer hatte auch den zweiter Wahlgang zerrüttet: Der Ex-Diktator Jean-Claude Duvalier,nach 25 Jahre Exil in Frankreich, und zwei Monate später, der sieben Jahre verbannte Präsident Jean Bertrand Aristide.

 


Neben dem Bedürfnis, die politischen Unruhe zu dämpfen, hat Martelly eine schwierige Agenda. Im der ärmsten Land Amerikas ist ein kompletter Wiederaufbau erforderlich.

 

Agathe Cluze (mit Ruth Herzberg)

14.04.2011

 

 








pas encore de commentaire

 

Ins Gästebuch eintragen

 

Image CAPTCHA pour prévenir l'utilisation abusive
 
 

La Gazette sur les réseaux sociaux : "déjà plus de 4300 "j'aime" qui suivent l'actu de La Gazette sur Facebook et plus de 1700 sur Twitter" "déjà plus de 4300 "j'aime" qui suivent l'actu de La Gazette sur Facebook et plus de 1700 sur Twitter"

Google
Web La Gazette
Blogs Facebook

Festival Francophonic à Berlin


Prix d'honneur Louise Weiss du journalisme européen.




Jean-Patrick REVEL, avocat bilingue franco-allemand.
Rechtsanwalt – Fachanwalt f. Familienrecht
Beer, Gastl & Partner
Schloßstraße 17
13467 Berlin
Tel. +49 (0)30 810 335 620
www.ra-revel.de

Faites votre pub ici!

Auberges de Jeunesse à Berlin



KOCH KARIMI
Cabinet d’avocats franco-allemand
(Berlin – Paris)
Rechtsanwälte, in Deutschland und Frankreich zugelassen

MEDIATIS
Faire un crédit pour financer ses études à l'étranger

JOBISJOB
Toutes les offres d’emploi à Berlin et partout en Europe





LEO - Dictionnaire