

Eine Dreiecksbeziehung verbindet die Protagonisten in ihrer Einsamkeit und Sehnsucht. Die körperliche Annäherung äußert sich jedoch in gegenseitiger Befremdlichkeit. Ihre Suche nach Halt und Anerkennung sowie das Bemühen, zu einer Einheit zu finden scheitern. Worte zirkulieren unaufhörlich in dem vergeblichen Versuch, noch das zu fassen, was bereits verschwunden ist. Erich von Stroheim wird zum Synonym verlorener Verheißung und subversiver künstlerischer Kraft vor der Realkulisse der Prenzlauer Allee in Berlin.
Der Regisseur Holger Müller-Brandes stellt das Theaterstück Erich von Stroheim des mit dem "Grand Prix de la Littérature Dramatique" (2009) ausgezeichneten französischen Autors Christophe Pellet im Kunst- und Kulturzentrum Brotfabrik in Berlin vor. Der Autor wird bei der Vorstellung am Donnerstag, dem 10. Juni 2010 anwesend sein.

Regie: Holger Müller-Brandes
Bühne/Video: Swen-Erik Scheuerling
Kostüme: Stefan Thienhaus
Sie: Daniela Strothmann
Der Eine: Tim Mehlis
Der Andere: Christian Bormann
Vorstellungen: 10./11./12./13. Juni 2010
Beginn: jeweils 21 Uhr
Eintritt: 15,-/10,- EUR
Für weitere Informationen:
www.brotfabrik-berlin.de
www.mueller-brandes.eu
Lili Schackert, Amandine Martinez 8.06.2010
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