"Les amants réguliers" im Babylon Mitte
Die Wege der Filmindustrie sind manchmal unergründlich. „Les amants réguliers“ von Philippe Garrel gewann bei den Filmfestspielen von Venedig im Jahre 2005 gleich zwei Preise – für Regie und Kamera – und war kurz darauf unter dem Titel „Unruhestifter“ bereits auf ARTE im Fernsehen zu sehen. Im Rahmen der neuen debut-Filmreihe im Babylon kommt er nun endlich auch in Deutschland ins Kino. In epischen schwarz-weiß Bildern erzählt „Les amants réguliers“ anhand einer Gruppe junger Leute von Liebe und Aufstand, persönlicher Lebenserfahrung und politischer Utopie, Bohème und Desillusionierung im Paris der Jahre 1968/1969. Im Anschluss an den Film gibt es ein Gespräch.
« Les amants réguliers » von Philippe Garrel
Babylon Mitte, Berlin
2. Mai 2007, 20 Uhr (OmenglU), 180 min
Fotografie von Ré Soupault (1901-1996) im Martin-Gropius-Bau Berlin
Mit der ersten großen Gesamtschau des Werkes von Ré Soupault widmet sich der Martin-Gropius-Bau einem bedeutenden deutsch-französischen Künstlerleben des 20. Jahrhunderts. Als Meta Erna Niemeyer wird Ré Soupault 1901 in Pommern geboren. Nach einem Studium am Bauhaus in Weimar arbeitet sie als Filmemacherin und Modejournalistin in Berlin und Paris, wo sie mit dem Surrealismus und internationalen Avantgarde-Künstlern wie Man Ray, Fernand Léger oder auch Max Ernst in Berührung kommt. In den 30er Jahren beginnt sie selbst zu fotografieren. Ihr fotografisches Werk entsteht vor allem auf Reportage-Reisen in Europa, den USA und Tunesien und fasziniert durch seine Lebensnähe und seine Zeitlosigkeit.
Ré Soupault (1901–1996) - Die Fotografin der magischen Sekunde
Martin-Gropius-Bau Berlin
28. April bis 13. August 2007
Meïssa – Musik aus Afrika
Der französisch-senegalesische Sänger Meïssa ist ein Mittler: Zwischen Afrika und Europa, zwischen gestern und heute, zwischen Literatur und Musik. Als Hommage an den großen Literaten der „négritude“ und ehemaligen Präsidenten des Senegal, Léopold Sédar Senghor, vertont Meïssa auf seinem 2006 erschienenen Album „Entre Seine et Sine“ zehn seiner Gedichte. Mit einer Mischung aus traditionellen und modernen Elementen lädt seine Musik nicht nur seine Landsleute aus dem Senegal zu einer Entdeckungsreise in das Werk dieses bedeutenden Dichters und damit auch in ein Kapitel französisch-afrikanischer Geschichte ein.
25.4. Essen, 26.4. Bonn, 27.4. Saarbrücken, 28.4. Reutlingen, 29.4. München, 3.5. Berlin, 5.5. Bielefeld
Und ein kleiner QUIZZ noch dazu : Sind Sie ein Frankreich-Kenner? In Handelsblatt.
www.handelsblatt.com/news/default_302987.aspx