Filmreihe Jean-Luc Godard im Kino Lichtblick
Der heute 76jährige Regisseur Jean-Luc Godard, die Symbolfigur der Nouvelle Vague-Filme, ist eine der wichtigsten Persönlichkeiten des französischen Kinos. Nach seinen publizistischen Anfängen bei den legendären „Cahiers du Cinéma“ hatte er mit „A bout de souffle“ 1959 seinen künstlerischen Durchbruch als Regisseur. Neue Montagetechniken und der Bruch mit klassischen Erzählstrategien, der Einsatz von Handkamera und Drehs an natürlichen Schauplätzen, neue Schauspieler und Gesellschaftskritik – kein Bereich filmischen Schaffens blieb von Godards Innovationen verschont. Und ganz nebenbei sind seine frühen Filme ein großartiges Portrait des Lebensgefühls im Paris der 60er Jahre.
Die Geschichte der Nana S. (Vivre sa vie), 1962, OmU
15.03., 19:30 Uhr / 19.03., 22:15 Uhr
Außer Atem (A bout de souffle), 1959, OmU
17.03., 22:30 Uhr / 20.03., 22:15 Uhr
Alphaville (Alphaville - une étrange aventure de Lemmy Caution), 1965, OmU
21.03., 22:15 Uhr
Lichtblick-Kino, Berlin (Prenzlauer Berg), www.lichtblick-kino.org
Neues von Air
Mit ihren dichten atmosphärischen Klängen hat sich das französische Elektronik-Pop-Duo Air seit ihrem Debütalbum „Moon Safari“ 1998 einen festen Platz in der weltweiten Elektro-Szene gesichert und ist einer der wichtigsten Musikexporte Frankreichs geworden. Mit ihrem vierten Studioalbum „Pocket Symphony“ kehren Nicolas Godin und Jean-Benoît Dunckel nun endlich für vier Konzerte auf deutsche Bühnen zurück. Nach dem für Charlotte Gainsbourg produzierten Pop-Album 5:55 besinnen sie sich mit „Pocket Symphony“ wieder auf ihre instrumentalen und schlichteren Anfänge, wobei der Einsatz traditioneller japanischer Instrumente für die nötigen neuen Klangfarben sorgt.
19.03., 20 Uhr
Gleishalle im Postbahnhof, Berlin (Friedrichshain)
28 € zzgl. Gebühren
Plus ou moins l'infini - Nouveau Cirque beim Festival "France en Scène"
Frankreich in den Theatern Berlins: Das Festival „France en Scène“ präsentiert dem Berliner Publikum vom 10.03.-01.04. einen lebendigen Ausschnitt aus dem aktuellen französischen Bühnengeschehen. Eine Besonderheit des vielfältigen Programms bieten die Nouveau-Cirque-Produktionen – eine typisch französische und in Deutschland noch weitgehend unbekannte Kunstrichtung. In der Inszenierung „Plus ou moins l’infini“ (Mehr oder weniger das Unendliche) beschäftigt sich die Compagnie 111 unter der Leitung von Phil Soltanoff mit dem Raum, der Linie und ihrem Verlauf ins Unendliche und verbindet dabei in faszinierender Weise Zirkuskunst, Tanz, Theater, Video und Musik.
Plus ou moins l’infini – Mehr oder weniger das Unendliche: 14.03.-16.03., 20 Uhr
Admiralspalast, Berlin (Mitte), 12 – 37 €
www.france-en-scene.de
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